Kos

Heute fiel der erste Schnee des Jahres und für meine Vorfreude auf den Winter gab es plötzlich keinen Halt mehr. Die großen Schneeflocken tanzten fröhlich durch die Luft und ich in meinem Wohnzimmer. Die gemütlichste Zeit des Jahres kann kommen! Seit Tagen wurde in Bremens Zentrum schon fleißig aufgebaut, dekoriert und auch der Tannenbaum steht schon – morgen wird der Weihnachtsmarkt eröffnet und ich freue mich darauf zwischen den kleinen Buden zu schlendern, Glühwein zu trinken und Ideen für Weihnachtsgeschenke zu sammeln.

Plötzlich wird mir auch klar, wie schnell die Zeit rennt – seit mehr als drei Wochen bin ich bereits aus unserem wunderschönen Familienurlaub heimgekehrt, den wir auf der griechischen Insel Kos verbracht haben. Und bevor ich mich dem Weihnachtstrubel widme, würde ich gerne meine Impressionen mit euch teilen….

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Die drittgrößte der Dodekanes-Inseln besticht vor allem durch die vielfältige Landschaft, schöne Strände, spannende Ausflugsziele in der Umgebung, Kultur und durch das azurblaue Wasser der Ägäis. Wir ließen es uns so richtig gut gehen und konnten insbesondere die Ruhe und Gelassenheit der Insel genießen. Bei einer Inselrundfahrt lernten wir Kos ein bisschen besser kennen – vor allem die bergige Landschaft hat es mir sehr angetan.

Eins der kulturellen Highlights war der Besuch des Asklepieion von Kos, eines antiken Krankenhauses. Die Medizin hat eine lange Geschichte auf Kos, denn Hippokrates war ein Sohn dieser schönen Insel. Ich lasse mich nur zu gerne von so geschichtsträchtigen Orten verzaubern und tauche mit Freude in die alten Sagen und Legenden ein. Vom Asklepieion hat man zudem eine wunderbare Aussicht und die Stadt Bodrum scheint von hier aus zum Greifen nah.

Auch die Stadt Kos hat mich beeindruckt. Wir haben die Johanniterfestung Neratzia besichtigt, sind durch die kleinen Gassen spaziert und haben uns natürlich auch nicht die archäologischen Ausgrabungsstätten entgehen lassen, die überall in der Stadt zu finden sind.

Ich sehne mich zurück zu den lauen Spätsommernächten, die erfüllt waren mit griechischer Musik, den holprigen Versuchen Sirtaki zu tanzen nach einem Gläschen Ouzo und Spaziergängen am Strand. Ich vermisse auch die Wärme der griechischen Sonne und das Meer. Sich einfach treiben lassen und den Ausblick auf die benachbarten Inseln genießen.

Eine davon haben wir auch erkundet – Nisyros. Mit einem Boot haben wir diese schöne Insel erreicht. Hier ticken die Uhren noch anders und der Massentourismus ist hier zum Glück noch nicht angekommen. Es gibt so viele kleine Sträßchen zu entdecken, aufwendig gestaltete Kirchen zu bestaunen und eine zauberhafte Natur. Die an Mineralien reiche Erde der Vulkaninsel hat nämlich eine wunderschöne grüne Landschaft hervorgebracht. Der Vulkan der Insel Nisyros ist aktiv und wir haben es uns nicht nehmen lassen in den Krater hinabzusteigen. Ich war wirklich beeindruckt – solch eine Landschaft hätte man hier kaum erwartet…

Mit vielen schönen neuen Erinnerungen, so vielen spannenden Erlebnissen und mit ein wenig Sonne und Sand im Gepäck sind wir wieder in Deutschland gelandet. Und bevor ich mich jetzt auch in die Weihnachtsvorbereitungen stürze, kommt hier die griechische Sonne eingefangen auf Bildern …

 

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